Öffnungszeiten & Preise

EINZELBESUCHER (außerhalb der Schulferien):

Für EINZELBESUCHER immer SONNTAGS von 11:00 - 17:00 Uhr geöffnet.

Von 14:00 bis 15:00 Uhr bieten wir eine kostenlose Mitmachführung an, sowie von 15:30 bis 16:00 Uhr eine kostenlose Themenführung. Sie bezahlen nur den Eintritt.


GRUPPEN:

Führungen und Veranstaltungen für Gruppen (ab 10 Personen) sind von Montag bis Sonntag buchbar.

BÜROZEITEN für Buchungen und Anfragen: Montag bis Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr. In den FERIEN (BW) immer von 11:00 bis 17:00 Uhr

 Oder nutzen Sie unsere Möglichkeit der Online-Anmeldung

Gerne können Sie uns auch einfach eine E-Mail schreiben:

Sinn-Welt@jordanbad.de 


IN DEN FERIEN:

Die Sinn-Welt ist in den FERIEN (BW) jeden Tag von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Sowohl für Einzelbesucher als auch für Gruppen.

!!! SOMMERFERIEN 2017 (BW): am Samstag den 5. August sowie vom 14. August bis 2. September GESCHLOSSEN !!!

Immer um 14 Uhr gibt es eine kostenlose Mitmach-Führung und um 15:30 Uhr ein physikalisches Experiment zum Staunen. Besucher bezahlen nur den Eintritt, Mitmach-Führung und Überraschungsexperiment sind kostenlos.

 

 

Preise Einzelkarte Gruppe ab 10 Personen Führungen für Gruppen
Erwachsene 9,00 EUR 7,00 EUR 60,00 EUR (90 Min.)
Kleinkinder (3-5 J.) 4,50 EUR 3,50 EUR 30,00 EUR (60 Min.)
Kinder (ab 6 J.) 6,50 EUR 5,50 EUR 40,00 EUR (90 Min.)
Ermäßigte 7,00 EUR 6,00 EUR 50,00 EUR (90 Min.)
Familie 25,00 EUR

Ermäßigte Personen: 

Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligen-Dienstleistende, Rentner mit Rentenausweis und Personen ab 60 Jahren, Schwerbehindert mit Behinderungsgrad ab 50 % (ab 80 % oder „B“ eine Begleitperson frei), Ausweis erforderlich

Familien:

Max. zwei Erwachsene, max. vier Kinder 

Aktion Kaffeeklatsch / Aktion Senioren

Einstündige Mitmach-Führung für Gruppen ab 10 Personen, inklusive Kaffee und Kuchen, 12,00 EUR

 

 

Kontakt

St. Elisabeth Stiftung Jordanbad
Akademie & SinnWelt
Im Jordanbad 12
88400 Biberach
 

Tel +49 (0)7351 343-700
Fax +49 (0)7351 343-710

E-Mail: akademie@st-elisabeth-stiftung.de
 

Sinn-Welt, Riechen, Duftbaum

Jobs

Das Jordanbad in Biberach ist ein Gesundheitspark mit einem umfangreichen Angebot für alle Generationen. Am Jordanbad befinden sich folgende Einrichtungen: die Therme Jordanbad, ein Thermal- und Solebad mit Saunalandschaft, das Parkhotel, das Wellness-, Therapie- und Fitnesszentrum und die Sinn-Welt, sowie ein Wohnpark für Senioren und eine Arztpraxis.

Alle unsere aktuell ausgeschriebenen Stellen finden Sie auf dem Karriereportal der St. Elisabeth-Stiftung:

https://st-elisabeth-stiftung-portal.rexx-recruitment.com/

Gerne können Sie sich auch initiativ über das Karriereportal bewerben:

Für das Wellnesszentrum:

- Physiotherapeut (geringfügiger Beschäftigungsumfang, ab sofort) 
- Wellness-Mitarbeiter (geringfügiger Beschäftigungsumfang, ab sofort)  
- Vorpraktikant/in für den Beruf: 
- Anerkennungspraktikum Masseur/in

Für die Therme Jordanbad:

-
Fachangestellter für Bäderbetriebe
- Rettungsschwimmer Teilzeit/Vollzeit 
 
- Saunameister



Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte an:

St. Elisabeth-Stiftung,
Personalwesen,
Steinacher Straße 70,
88339 Bad Waldsee
E-Mail: bewerbung@st-elisabeth-stiftung.de

Das Jordanbad -
Von der Wasserheilanstalt zum Gesundheitspark

Der Name „Jordanbad“ mag mit der Annahme von Kreuzrittern zu tun haben, es gäbe unterirdische Verbindungen von den Quellen des Bades zum Jordan im heiligen Land. Bezüge werden in der Literatur auch zu Johannes dem Täufer hergestellt.

Aufgeklärter klingt die Deutung eines Dr. Müller von 1688, wonach Kranke durch die Quellen am Jordanbad geheilt wurden wie der aussätzige Naaman einst im palästinischen Jordan geheilt wurde.

Es ist eine hübsche Marotte der Geschichte, dass der schwedische Reichsoberst, der um 1667 das im Dreißigjährigen Krieg übel zugerichtete Bad wieder restaurierte, auch etwas mit „Jordan“ zu tun hatte: er hieß nämlich Reinhold Jordanus, als Namensgeber kam er aber zu spät.

1290 Die Grafen von Aichelberg erwarben den „Wasacherhof“ (Wasen = Torf) von den Grafen von Essendorf und übergaben es 1298 „zu ihrem Seelenheil“ dem Heilig-Geist-Spital Biberach.

1470 wurde das Jordanbad erstmals erwähnt. Das Jordanbad diente den Kranken des Spitals und auch Fremden als Mineralbad.

1547 In einer Urkunde wird der Wasacherhof erstmals als Jordan genannt.

1575 Einweihung der Kapelle am 23. August zu Ehren des heiligen Franziskus mit großer Beteiligung der Umgebung. Heute steht die denkmalgeschützte Kapelle zwischen der Kirche St. Johannes und dem Betreuten Wohnen. Die Kapelle überstand als einziges Gebäude den Dreißigjährigen Krieg. Reinhold Jordanus, ein schwedischer Reichsoberst, restaurierte das übel zugerichtete Bad nach dem Dreißigjährigen Krieg.

1826 Wegen Unwirtschaftlichkeit verkauft das Heilig-Geist-Spital nach 500 Jahren das kleine Bad an den Landwirt Karl Müller aus Biberach.

1860 Der Apotheker Karl Renz erwarb das Bad, pflegte Park und Gärten und richtete eine regelmäßige Fahrgelegenheit, den „Zeiselwagen“, ein.

1886 Gründung einer landwirtschaftlichen Winterschule. Kurz darauf zeigte ein Fabrikant Kaufabsichten am Jordanbad. Prälat Dr. Engelbert Hofele aus Ummendorf kaufte daher schnell das gesamte Anwesen für ca. 75.000 Mark mit einer Bürgschaft durch Fürst Franz von Waldburg / Wolfegg.

1888 Generaloberin Mutter M. Rosa Bauer (1833-1904, Generaloberin von 1868-1901) erwarb für die Franziskanerinnen von Reute auf Drängen von Prälat Dr. Engelbert Hofele das Jordanbad zum gleichen Preis. Der Orden führte das Mineralbad weiter.

Dr. Johann Nepomuk Stützle (1858-1938) aus Dürnau bei Bad Buchau wird erster leitender Arzt der „Wasserheilanstalt Jordanbad“ und übernimmt die ärztliche Versorgung in der Anstalt Heggbach.

1889 wird das Jordanbad erste ärztlich geleitete Kneippsche Kuranstalt. Eröffnet wurde es am 23. April durch die Franziskanerinnen von Reute als „Kneippbad“. Im Sommer wurde ein neues Badehaus errichtet.

Pfarrer Kneipp besucht Ende Oktober erstmals das Jordanbad.
Seit 1889 waren viele, auch internationale Bischöfe und andere kirchliche Würdenträger zu Gast im Jordanbad.

Ab 1890 fanden viele Bautätigkeiten im Jordanbad statt. Das Obere Kurhaus wurde fertig gestellt, das Schwesternhaus mit neuromanischer Kapelle und ein weiteres Badehaus errichtet. Bis 1913 kamen das untere Kurhaus (heute: Parkhotel) und der Saalbau (heute: Betreutes Wohnen) hinzu.

Im 1. und 2. Weltkrieg wurde das Jordanbad als Reservelazarett und als Lager für heimatlose Ausländer genutzt.

1951 nahm das Jordanbad den Kurbetrieb wieder auf.

1967 Das neue Kurmittelhaus wurde fertig gestellt. Heute beherbergt dies das Wellness-, Therapie- und Fitnesszentrum, die Kneippausstellung, eine orthopädische Praxis und die Verwaltung des Jordanbads.

1971 Zwei Versuchsbohrungen in „geringer Tiefe“ erbrachten nur Trinkwasser.

1982 fand man in einer Tiefe von 943 – 955 Meter Thermalwasser. In diesem Jahr erfolgte auch die Annerkennung durch das Land Baden-Württemberg als „Kneippkurort“.

1987 Eröffnung der neuen Therme

2000 Das Jordanbad wird in die St. Elisabeth-Stiftung eingestiftet, die zum 01.07.1999 von den Franziskanerinnen von Reute gegründet worden war.

2001 Im Juli wird das Jordanbad geschlossen, um das neue 6-Säulen-Konzept realisieren zu können.

2003 Nach 15monatiger Um- und Neubauphase wird das Jordanbad mit den Säulen Therme Jordanbad, Parkhotel, PraxisAktiv, Wellness-, Therapie- und Fitnesszentrum, Wohnpark und Sinn-Welt eröffnet.

2014 Das Jordanbad feiert: Seit 125 Jahren ist es in Besitz der Fanziskanerinnen von Reute und entwickelt sich stetig weiter.

Etwas für die eigene Gesundheit tun - Körper, Geist und Seele in Einklang bringen - die Sinne wiederbeleben und bewusst genießen:

Das ist die Vision der St. Elisabeth-Stiftung für das Jordanbad.