​Lehrgang tiergestützte Arbeit

Kursinformationen:

Die Akademie für Gesundheit und Entwicklung der St. Elisabeth-Stiftung bietet wieder ab Sept/Oktober 2019 einen Lehrgang „Tiergestützte Arbeit mit dem Hund“ an. Er besteht aus zwei Modulen, von jeweils 6 Monaten und findet in der Sinnwelt in Biberach am Jordanbad von 17:30-20:00 Uhr statt. Die Lehrgangsgebühr beträgt pro Modul 380 € plus Mehrwertsteuer.

„Zielgruppe des Lehrgangs sind Menschen mit pädagogischen, medizinischen, sozialen oder therapeutischen Berufen, aber auch allgemein Personen mit hoher Sozialkompetenz und Lebenserfahrung“.

Lehrgangsleitung hat Beate Rutschek-Kramer, Fachkraft für tiergestützte Arbeit.


Eine Anmeldung unter ist ab sofort möglich:

Telefon: 07351 343-700

E-Mail: akademie@st-elisabeth-stiftung.de

Informationen zu Kurs über Beate Rutschek-Kramer -

Fon: 07351-31174

Mail:siekra@kabelbw.de

Allgemeine Informationen:

Die tiergestützte Arbeit findet immer mehr Beachtung in Einrichtungen des Gesundheitswesens.

In Altenheimen, pädagogischen Institutionen, rehabilitierenden Bereichen und Behinderteneinrichtungen, tritt immer mehr der Wunsch auf, ein Tier in unserem Fall, einen Hund mit in den stationär/ambulanten bzw. pädagogischen Alltag mit einzubinden.

Die Wirkung von Haustieren auf das menschliche Wohlbefinden ist längst bekannt. Die Atmosphäre entspannt sich oft schon, nur durch die bloße Anwesenheit des Tieres – natürlich dürfen sich die Menschen in den Einrichtungen nicht vor Hunden ängstigen.

Hunde können den Weg zum Erreichen von therapeutisch-pädagogischen Zielen mit Klienten unterstützen. Er hat einen hohen „Aufforderungscharakter„ ist „ Brückenbauer " für viele Bereiche des Gesundheitswesens.

In der hundgestützten Pädagogik werden diese Ziele über den Hund im Bereich der Wahrnehmung, Motorik, Stärkung des Selbstvertrauens, Sicherheit, Geborgenheit, sprachliche Entwicklung, Sozialkompetenz oder Kognition liegen.

Für die rehabilitierend-therapeutischen Arbeit, haben Hunde den großen Vorteil, einen leichteren Zugang zwischen Therapeut und Patient zu finden. Alleine schon seine Anwesenheit bringt Entspannung und Wohlbefinden. Dadurch werden die Übergänge zu den Übungen und Therapiezielen erleichtert, da er für die Auflösung der Hemmschwelle sorgt und die Kontaktaufnahme zum Therapeut beschleunigt. (Katalysator)

Bei Senioren geht es in erster Linie um Zwischenmenschlichkeit, unvoreingenommene Wärme und Zuneigung, vorhandene Ressourcen zu unterstützen und zu fördern. Auch die Alltagsstrukturierung und Biographiearbeit über den Hund sind wichtige Einsatzgebiete.

Das sind nur einige Möglichkeiten für den Einsatz von Hunden in verschiedenen sozialen Einrichtungen.

Wann und in welcher Weise ein Tier eingesetzt wird entscheidet der jeweilige Therapeut/Pädagoge oder die Institution aufgrund der Profession und Zielplanung.

Es ist wichtig einen sinnvollen Nutzen aus der tiergestützten Arbeit zu ziehen.Darum ist es ratsam über ein gutes und fundamentiertes „Know How" zu verfügen um seinen Hund zum Wohle der Menschen einzusetzen.

Als Fachkraft ist es wichtig, neben der beruflichen Befähigung, Kenntnisse über den eigenen Hund, der eingesetzt werden soll zu erweitern, sowie über die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von tierischen Helfern zu besitzen.

Wer seinen Hund in die vielfältigen Bereiche der tiergestützten Arbeit einsetzen möchte, steht vor vielen Herausforderungen.

Es ist einerseits wichtig, Kenntnisse über Wesen, Entwicklung und Ausbildung des Hundes zu besitzen um eine artgerechte Haltung und die Fragen des Tierschutzes zu gewährleisten.

Andererseits sind Kenntnisse über das Wirkungsspektrums des Hundes, Einsatzmöglichkeiten, Sinn und Ziel des Einsatzes für eine professionelle Arbeit erforderlich. Darum ist es wichtig seinen Hund genauestens einschätzen zu können.

Der Lehrgang gibt die Möglichkeit die unterschiedlichen „Rollen" als Hundehalter, Therapeut, oder Pädagoge gut ausfüllen um sie in Einklang mit der speziellen Arbeit bringen zu können.

Da Hunde auf Stimmungen und Gefühle sehr stark reagieren, wird es wichtig sein eine vertrauensvolle, enge und partnerschaftliche Bindung zwischen sich und dem eigenen Hund entstehen zu lassen, welche auf gegenseitigem Verständnis aufgebaut ist.

Durch eine gut funktionierende Kommunikation mit dem Hund entsteht eine sichere Führungsqualität, die sich sowohl in den tiergestützten Einsätzen aber auch im privaten Alltag auswirkt. Das alles stellt eine große Hausforderung für sich selbst sich und für den Hund dar. Es entsteht die Chance durch diesen Lehrgang sich mit seinem Hund noch einmal neu zu orientieren.

Alle diese Rahmenbedingungen sind wichtig um den eigenen Hund in der tiergestützten Arbeit professionell, sicher und mit Freude einzusetzen. Es müssen gewisse Mindestanforderungen zur Qualitätssicherung erfüllt sein, denn der Schutz der Patienten, Kinder, Bewohner, der Institution und des Hundes stehen an oberster Stelle.

Das Arbeiten mit geschulten Normen entspricht dem Qualitäts- und Hygienestandart für tiergestützte Arbeit.

Jordanbad

Kontakt

  • Therme Jordanbad
  • Im Jordanbad 2
  • D-88400 Biberach an der Riß
  • Tel: +49 (0)7351 343-100
  • Fax: +49 (0)7351 343-111
  • E-Mail: therme@jordanbad.de

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